ArchitektOUren | Universitätsstadt Halle (Saale)
Im Jahr 2002 feierte die Martin-Luther- Universität Halle-Wittenberg ihr 500- jähriges Bestehen. Das Jubiläum bezieht sich auf die Gründung der Universität in Wittenberg, der Wirkungsstätte Martin Luthers und Philipp Melanchthons, deren wohl bekanntester „fiktiver“ Student Shakespeares Prinz Hamlet war. Halle selbst erhielt erst 1694 eine Universität, die sich schnell zur modernsten Universität Mitteleuropas und zum Vorreiter der Aufklärung in Deutschland entwickelte. Im gleichen Jahr schuf August Herrmann Francke einen Komplex von pädagogischen Einrichtungen, die später als Franckesche Stiftungen bekannt wurden.
Franckes Schulen erlangten Modellcharakter und wurden maßgebend für die Schulpolitik in Preußen. Seit 1990 erleben sowohl die Martin-Luther-Universität als auch die Franckeschen Stiftungen, die heute auch die Kulturstiftung der Bundesrepublik Deutschland beherbergen, einen beispielhaften Prozess der Modernisierung, wobei liebevoll restaurierte historische Gebäude harmonisch mit qualitätsvollen Neubauten korrespondieren. Im Unterschied zu Magdeburg und Dessau hatte Halle als größte Stadt Sachsen- Anhalts im Zweiten Weltkrieg kaum Schäden erlitten. Zwar trafen Bomben das Alte Rathaus und das Areal um den Bahnhof, die Innenstadt mit ihren eindrucksvollen fünf Türmen am Marktplatz und einmalig schönen Gründerzeitgebieten blieb jedoch in ihrer Geschlossenheit erhalten. mehr..
Projekte der Universitätsstadt Halle:
Übersichtskarte mit Objekten [PDF]
Franckesche Stiftungen [PDF]
Händelhaus-Karree [PDF]
Max-Planck-Institut für Ethnologische Forschung [PDF]
Biologicum der Martin-Luther-Universität [PDF]
Studentenwohnungen am Landrain [PDF]
Medizinische Fakultät der Martin-luther-Universität [PDF]
Auditorium Maximum [PDF]
Juridicum [PDF]
Kulturinsel - Neues Theater [PDF]
weitere Projektempfehlungen [PDF]




