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Aktuelles

#moderndenken – Schülerwettbewerb „Mein Bauhaus – Meine Moderne“
Aus Anlass des 100. Jubiläums des Bauhauses wird im Jahr 2018 ein landesweiter Schülerwettbewerb „Mein Bauhaus – Meine Moderne“ durchgeführt, der im Rückblick analysiert und für die Zukunft Erkenntnisgewinn bringen soll: Schüler und Lehrer werden sich möglichst mit Unterstützung von Architekten und Denkmalpflegern auf die Suche nach Spuren dieser aufregenden Zeit im 21. Jahrhundert begeben. Die Beschäftigung und Aneignung dessen, was vor 100 Jahren begann, soll mit dem Wettbewerb gefördert werden. Angesprochen werden alle Altersgruppen in allen Schulformen. Es werden Geldpreise ausgelobt, die Dokumentation der Wettbewerbsbeiträge ist vorgesehen. Die ausgezeichneten Beiträge sollen im September 2019 in Berlin präsentiert werden. Auslober des Wettbewerbs ist die Architektenkammer Sachsen-Anhalt, das Land Sachsen-Anhalt fördert diesen Schülerwettbewerb.
Gesucht sind Schulen mit engagierten Lehrern, die sich am Wettbewerb beteiligen wollen, die Wettbewerbsbeiträge können im Unterricht oder außerschulisch erarbeitet werden.
Wer mitmachen will, kann das bereits vor dem offiziellen Interessenbekundungsverfahren über  presse@ak-lsa.de signalisieren.

Hannes-Meyer-Preis 2018
Am 14. Februar 2018 wurde der zum vierten Mal zu vergebende Hannes-Meyer-Preis – der Architekturpreis des BDA Bund Deutscher Architekten Landesverband Sachsen-Anhalt – ausgelobt.  Er wird an Bauten in Sachsen-Anhalt verliehen und ist hoher gestalterischer Qualität, Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Relevanz verpflichtet. Auch für kleinere Objekte, wie beispielsweise Einfamilienhäuser, Um-, oder Anbauten kann bis zum 21. März 2018 eine Kurzbewerbung eingereicht werden, die vorgeschlagenen Objekte müssen innerhalb der letzten 5 Jahre fertig gestellt worden sein. Am Ende eines zweistufigen Verfahrens steht die Vergabe des Hannes-Meyer-Preis und zweier Anerkennungen, die zugleich für die Teilnahme am bundesweit ausgeschriebenen Architekturpreis des BDA, der „Nike“, nominiert sind.
Neben allen Architektinnen und Architekten, die ein entsprechendes Bauwerk in Sachsen-Anhalt im genannten Zeitraum realisiert haben, sind auch Bauherren oder Behörden vorschlagsberechtigt, vorausgesetzt die betroffenen Architektinnen und Architekten haben ihr Einverständnis erklärt. Alle weiteren Informationen können der Auslobung entnommen werden, die unter www.bda-sachsen-anhalt.de zu finden ist.

Tag der Architektur 2018 und Tag des offenen Architekturbüros 2018
Der „Tag der Architektur 2018“ am Samstag, 23. Juni, und am Sonntag, 24. Juni 2018, steht in diesem Jahr bundesweit unter dem Motto: „Architektur bleibt!“. Alle Mitglieder sind aufgerufen, an einem inspirierenden Programm neuer und erneuerter Architektur in Sachsen-Anhalt für Jung und Alt mitzuwirken. Anmeldeschluss ist der 31. März 2018.
Aufgerufen wird auch dazu, sich im Jahr 2018 am „Tag des offenen Architekturbüros“ zu beteiligen. Er wird zeitgleich mit dem „Tag der Architektur“ durchgeführt werden. (22-1-2018)
Tag der Architektur 2018 – Architektur bleibt!
Tag des offenen Architekturbüros 2018
Termin: Samstag, 23. Juni, und Sonntag, 24. Juni 2018
Zum Bewerbungsbogen "Tag der Architektur 2018"

Visualisierung: Loo Man Lok

Ausstellung von Studentenarbeiten im Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg
Bis zum 28. Februar 2018 werden im Kloster Unser Lieben Frauen in einer Ausstellung Studentenarbeiten der Hochschule Anhalt zu sehen sein. Konkreter Auftrag an die deutschen und internationalen Studenten der Architektur war die Erweiterung des Kunstmuseums in Magdeburg. Betreut wurden die Arbeiten von Prof. Ralf Niebergall. 13 Entwürfe von Studenten aus 11 Ländern sind zu sehen. (15-1-2018)
kunstmuseum extended
Ausstellung
Termin: 18. Januar bis 28. Februar 2018
Ort: Magdeburg, Kloster Unser Lieben Frauen, Regierungsstraße 4

Grafik: Jo Schaller

Neues Fortbildungsprogramm online!
Das neue Fortbildungsprogramm 1-2018 ist online und wird in der nächsten Woche in gedruckter Form versandt. Es startet am 23. Februar 2018 mit dem Thema "AVA - Ausschreibung und Vergabe von Bauleistungen" (A*2). Zehn Veranstaltungen, u.a. zur e-Vergabe, zum Bauvertragsrecht oder zur zeitgemäßen Pflanzenverwendung werden bis zum Juni 2018 angeboten, darunter zwei Workshops zu Adobe InDesign und zu Konfliktmanagement. Informationen zu den einzelnen Fortbildungen sind im Veranstaltungskalender zu finden, wie gewohnt informieren wir zusätzlich per E-Mail-Newsletter. Anmeldungen sind zu richten an eintragungswesen@ak-lsa.de.

Rechtsberatung
Eine Erstberatung von Mitgliedern wird von Dr. Matthias Kuplich, LL. M. durchgeführt. Er ist Rechtsanwalt und Mediator, Partner der skbl Lentze Berger Kuplich Sander :: Rechtsanwälte : Fachanwälte PartGmbB mit Kanzleisitz in Magdeburg. Anfragen können gern gesandt werden an: kuplich[at]ak-lsa.de

Deutsches Architektenblatt - Aktuelles aus Sachsen-Anhalt
Aktuelle Informationen zu Veranstaltungen, Hinweise auf Änderungen in Gesetzen und Verordnungen finden sich neben den satzungsgemäßen Informationen für die Mitglieder im Deutschen Architektenblatt. Die gedruckte Ausgabe geht jedem Mitglied kostenlos zu. Im Mitgliederservice ist die Online-Ausgabe zu finden.

Architekten- und Ingenieurvertragsrecht - wichtige Änderungen ab 1. Januar 2018
Bundestag und Bundesrat haben dem Gesetz zur Reform des Bauvertragsrechts und zur Änderung der kaufrechtlichen Mängelhaftung zugestimmt. Damit sind wichtige Änderungen auch im Planervertragsrecht ab 1. Januar 2018 in Kraft treten. Erstmals gibt es im BGB einen gesonderten Unterabschnitt für Architekten- und Ingenieurverträge (§§ 650p bis t BGB). Künftig soll es insbesondere für die Rechtsprechung einfacher sein, den Besonderheiten des Planerrechts Rechnung zu tragen. Über alle Änderungen, die sich direkt auf den Abschluss von Architektenverträgen auswirken und von Architekten zu beachten sind, wird laufend im Deutschen Architektenblatt veröffentlicht. Die Orientierungshilfen der Bundesarchitektenkammer für den Abschluss von Verträgen wurde auf die neuen gesetzlichen Grundlagen angepasst. Auf Wunsch können diese Orientierungshilfen in der Geschäftsstelle abgefordert werden. (9.01.2018)

Foto: eventbild24.de/Ronald Göttel

Präsident Prof. Axel Teichert in Halberstadt
Bereits zum 27. Mal wurde am 13. Januar 2018 in Halberstadt zum „Hilariusmahl“ geladen, ein Dinner für den guten Zweck, ein Treffen zum Gedankenaustauschen von Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Kultur und dem gesellschaftlichen Leben. Der prominente Ehrengast, mit der Bitte eingeladen, die „Festrede“ des Abends zu halten, war Präsident Prof. Axel Teichert. Das 20jährige Jubiläum des wiederentstandenen Stadtzentrums in Halberstadt in diesem Jahr war der Anlass dafür. In seiner Rede, die großen Zuspruch fand, würdigte der Präsident der Architektenkammer die Anstrengungen der Stadtverwaltung und der Bürger Halberstadts, das durch Kriegszerstörung verlorengegangene Zentrum als Herz des Stadtgefüges wieder aufzubauen. Axel Teichert gab die Eindrücke seines kürzlichen Besuches der Domstadt wieder und ging auch auf aktuelle Tendenzen in der Entwicklung der Städte in Sachsen-Anhalt ein. (15-1-2018)
Festrede Prof. Teichert als Download

Foto: Viktoria Kühne

Neujahrsempfang 2018
Am 8. Januar 2018 fand in der Magdeburger Johanniskirche traditionell der gemeinsame Neujahrsempfang von Architektenkammer Sachsen-Anhalt, Verband der Wohnungswirtschaft Sachsen-Anhalt, Verband der Wohnungsgenossenschaften Sachsen-Anhalt und Verband kommunaler Unternehmen, Landesverband Sachsen-Anhalt statt, zu dem auch alle Mitglieder der Architektenkammer herzlich eingeladen waren. Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung, überbrachte das Grußwort der Landesregierung. Passend: das Thema Digitalisierung, die im Dezember 2017 verabschiedete digitale Agenda des Landes Sachsen-Anhalt. Sie war auch Thema der obligatorischen Diskussionsrunde der Veranstalter des Abends, die moderiert von Vera Wolfskämpf über akteulle Schwerpunkte des Jahres 2018 informierte. (9.01.2018)
Pressemitteilung

Foto: Viktoria Kühne

Aus den Gremien
Das Magdeburger „Haus des Handwerks“ war am 27. November 2017 Tagungsort der Herbstsitzung der Vertreterversammlung. Es galt Bilanz über ein Jahr intensiver berufspolitischer Aktivitäten des Vorstandes zu ziehen, der fast taggenau vor einem Jahr gewählt. So standen Fragen der öffentlichen Auftragsvergabe, einer leistungsgerechten Honorierung ebenso wie die öffentliche Darstellung des Leistungsspektrums der Architektenschaft auf der Tagesordnung. Der Vorstand legte ein Papier zur Ausrichtung der Kammerpolitik im Jahr 2018 vor. Beschlossen wurde der Haushaltsplan 2018. Bei stabilen Mitgliedsbeiträgen beträgt sein Volumen 547.250,00 €.
Am 15. Januar 2018 kam der Vorstand der Architektenkammer zu seiner ersten Sitzung in diesem Jahr zusammen.
Am 24. Oktober 2017 gab es eine Verhandlung vor dem Schlichtungsausschuss. Die gegensätzlichen Auffassungen der Beteiligten konnten nicht ausgeräumt werden. Es kam kein Vergleich zu Stande.
Am 19. Oktober 2017 tagte der Sachverständigenausschuss in seiner konstituierenden Sitzung, er wählte Thomas Lebek erneut zu seinem Vorsitzenden, Stellvertreterin ist Anne-Katrin Gross. Der Ausschuss wirkt beratend bei der Überarbeitung der Sachverständigenbestellungsordnung mit und prüft die persönlichen Voraussetzungen von Antragstellern zur öffentlichen Bestellung und Vereidigung.
Die Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit traf sich am 26. September 2017 zum ersten Mal und setzte sich Schwerpunkte zur Umsetzung der vom Vorstand gestellten Aufgabe. In der zweiten Zusammenkunft ging es bereits um konkrete Maßnahmen. Die nächste Sitzung findet am 01. Februar 2018 statt.
Am 22. August 2017 kam der Ausschuss Wettbewerbe und Vergabe der Architektenkammer Sachsen-Anhalt nach den Neuwahlen zum ersten Mal zusammen. Er wählte Matthias Dreßler zu seinem neuen Vorsitzenden, dieser tritt die Nachfolge von Dr. Rolf Eckerlin an, der diesem Gremium der Architektenkammer mehr als 25 Jahre vorstand. Thema der Ausschusssitzung war der Aufruf des BDA-Bundesvorstandes an alle BDA-Mitglieder, sich nicht an „Grauen Wettbewerbs- und Vergabeverfahren“ zu beteiligen. Man war sich einig: Die Initiative des BDA-Bund, vom Landesverband Sachsen-Anhalt unterstützt, ist ein richtiger Weg. Mehr (16.01.2018)

HOAI 2013 vor dem Europäischen Gerichtshof
Dass die Bundesrepublik Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof wegen der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) verklagt würde, war zu erwarten. Die Honorarordnung stand schon seit Jahren im Fokus der Kommission. Diese sieht die EU-Dienstleistungsrichtlinie verletzt und hatte deshalb bereits 2015 ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingeleitet. Auf die Ende Juni 2017 eingereichte Klageschrift hat die Bundesrepublik Deutschland fristgerecht geantwortet, zwischenzeitlich liegt die Erwiderung des EUGH vor. Wie lange sich das Verfahren hinziehen wird, ist ungewiss. Die noch amtierende Bundesregierung hat dem Berufsstand der Architekten ihre Unterstützung mehrfach öffentlich versichert und will an den verbindlichen Mindest- und Höchstsätzen festhalten. Staatssekretär Gunter Adler brachte das am 15. September 2017 vor der Bundeskammerversammlung in Berlin noch einmal unmissverständlich zum Ausdruck. Im Vertrauen darauf wurden durch Bundesarchitektenkammer, Bundesingenieurkammer und AHO juristische Gutachten beauftragt, deren Ergebnisse die Argumentation der Bundesregierung unterstützen sollen. (20.09.2017)

Neue Regelungen zum Umgang mit Bauprodukten
Im Zusammenhang mit dem Europäischen Binnenmarkt und divergierenden Anforderungen zu Bauprodukten in den einzelnen europäischen Ländern sind diese Vorschriften im Fokus der EU-Kommission und beschäftigen auch den EuGH (Europäischer Gerichtshof). Gerade in den vergangenen Monaten wurden die Musterbauordnung (MBO) und die Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB) überarbeitet, Länderbauordnungen geändert, Technische Baubestimmungen und die Bauregellisten angepasst. Um die geforderten Bauwerkseigenschaften sicherzustellen, ist es für Architekten und Ingenieure in Planung und Bauausführung notwendig, bei der Verwendung von Bauprodukten mit CE- und Ü-Zeichen erhöhte Aufmerksamkeit walten zu lassen. Ein gemeinsames Informationsblatt der Bundesarchitektenkammer und der Bundesingenieurkammer fasst alles Wichtige zusammen. (1.09.2017)

Foto: Markus Scholz

„Architektur und Reformation – vor Ort“ in Lutherstadt Wittenberg
Das gemeinsame Symposium der Architektenkammern Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt am 16. September 2017 in Lutherstadt Wittenberg ist ein wichtiger Baustein in der Standortbestimmung, ob und wie sich Architekten aller Fachrichtungen in ihren interdisziplinären Denkansätzen gesellschaftlich relevanten Themen widmen und in den Diskurs einbringen, und so ging es in der Veranstaltung auch um eine Vergewisserung von Standpunkten auf gemeinsam beschrittenen Wegen. Als wichtiger Versuch, die Interdisziplinarität über die der Architektenschaft auszudehnen, waren die Vorträge und Diskussionen mit Theologen, Politikwissenschaftlern, Juristen, Politikern, Historikern, Denkmalpflegern und natürlich praktizierenden Architekten und Landschaftsarchitekten weit mehr als eine Auseinandersetzung mit Fragen zu Architektur und Religion. All das mit dem Fazit: Wer tragende zukunftsfähige Antworten finden will, muss die richtigen Fragen stellen. Diese zu formulieren, ist ein wichtiger gesellschaftspolitischer Prozess, dessen Gestaltung unter Mitwirkung des Berufsstandes eine Zukunftsaufgabe ist.

Neue Förderprogramme des Landes
Als Ergänzung eines Bundesförderprogramms zur Bewältigung der Integrationsherausforderungen hat das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt nun eine Förderrichtlinie veröffentlicht. Förderfähig ist ein breites Spektrum an Maßnahmen, so auch bauliche Veränderungen und in Ausnahmen Ersatzneubauten. Mit einer zweiten Förderrichtlinie will das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr zukünftig die Nachrüstung von Aufzügen, Treppenliften oder Rampen in und an Wohngebäuden forcieren. Gefördert werden können über das Programm Privatpersonen, private und gewerbliche Vermieter sowie Wohnungsunternehmen. Auf die Förderung des Kulturerbes setzt die neue Richtlinie der Staatskanzlei, für die europäische Mittel aus dem EFRE-Fonds eingesetzt werden. Die Vorhabenauswahl erfolgt im Rahmen eines Ideenwettbewerbs, bereits im April 2017 hatte die Staatskanzlei dazu aufgerufen.
Weitere Infos zu den Förderrichtlinien





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