Ausstellungseröffnung von Studierendenarbeiten im „Roten Ochsen“ Halle (Saale)

Wie kann Architektur einem Ort gerecht werden, an dem sich Geschichte, Gewalt und Erinnerung überlagern? Im Rahmen eines betreuten Entwurfsstudios entwickelten Studierende des Masterstudiengangs Architektur an der Hochschule Anhalt Dessau Konzepte für ein Archivgebäude der Stasi-Unterlagen und die räumliche Einbindung der Gedenkstätte „Roter Ochse“ in Halle (Saale). Die ausgestellten Arbeiten unter dem Titel „Zwischen Macht und Ohnmacht“ zeigen architektonische Positionen zwischen Bewahren und Offenlegen, zwischen institutioneller Macht und individueller Ohnmacht.

Zur Ausstellungseröffnung wird am 27. April 2026 um 15:00 Uhr in den Vortragsraum der Gedenkstätte „Roter Ochse“, Am Kirchtor 20b, Halle (Saale), eingeladen. Nach einer Einführung durch die Lehrenden Karsten Liebner (Freier Architekt BDA, Magdeburg) und Guido Großmann (Freier Architekt BDA, Halle/Saale) werden die Arbeiten von den Studierenden präsentiert, in den benachbarten Ausstellungsräumen besichtigt und gemeinsam diskutiert. Abgerundet wird der Tag um ca. 19:00 Uhr mit einem Architekturfilm im Kino Zazie, Kleine Ulrichstraße 22, Halle (Saale). Die Ausstellung ist bis zum 17. Juli 2026 während der Öffnungszeiten der Gedenkstätte zu besichtigen, der Eintritt ist frei.

Grafik/Visualisierung: Franz Klemm
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