Die Ausstellung zum „Architekturpreis des Landes Sachsen-Anhalt 2025“ wandert Mitte Juli in den Norden Sachsen-Anhalts. Nach ihrer Erstpräsentation in Berlin und der Station an der Hochschule Anhalt in Dessau-Roßlau ist sie ab 14. Juli 2026 in der Altmark zu sehen. In der St. Marienkirche im Herzen der Hansestadt Stendal werden alle 38 eingereichten Objekte anschaulich präsentiert. Dabei liegt der Fokus vor allem auf den elf Objekten der sogenannten „Engeren Wahl“.
Der Architekturpreis des Landes Sachsen-Anhalt 2025 ging an die Sanierung und Umnutzung des Alten Schlachthofs in Naumburg (Saale) zum Theater Naumburg. Eine Auszeichnung erhielten die umgebaute und sanierte Hyparschale in Magdeburg, der Neubau des Museum Lützen 1632 in Lützen, das Fachwerkhaus in der Reichenstraße15 in der Welterbestadt Quedlinburg, der Spielplatz Ackerstraße und Nachbarschaftspark Gartenstraße in Dessau-Roßlau sowie der Umbau und die Sanierung einer ehemaligen Scheune zu einem Wohnhaus in Ummendorf. Der Publikumspreis wurde an das Konzerthaus Liebfrauen in Wernigerode verliehen.
Der Architekturpreis wird seit 1995 im Dreijahrestakt vergeben. Auslober sind das Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt und die Architektenkammer Sachsen-Anhalt. Die aktuelle Ausstellung vermittelt einen Überblick über die Vielfalt zeitgenössischer Architektur im Land und zeigt beispielhaft, wie durch Neubau, Umbau, Sanierung nachhaltige und identitätsstiftende Architektur- und Freiraumprojekte entstehen können.
Ausstellung „Architekturpreis des Landes Sachsen-Anhalt 2025 – Ausgezeichnet. Die Kultur des Weiterbauens!“
Zeit: 14. Juli bis 1. September 2026
Ort: St. Marienkirche, Am Markt, Hansestadt Stendal







