„Wir haben nur eine Erde“

„Wir haben nur eine Erde“, diese bisher im Zusammenhang mit Klima- und Umweltschutz stehende Feststellung bekommt eine weitaus größere Bedeutung angesichts der dramatischen Entwicklung der vergangenen Tage. Ein Autokrat und sein Machtapparat haben ohne jede Rücksicht auf die Folgen für die Menschen in der Ukraine, für das eigene Volk, und letztendlich auch für die gesamte Menschheit einen Angriffskrieg vom Zaun gebrochen, der allen unseren Bemühungen, diesen Planeten zu schützen und lebenswerter zu gestalten, einen schweren Schlag versetzt. Wir verurteilen diese Aggression aufs Schärfste.
In einem Bundesland, das mit friedlichen Mitteln trotz der Angst vor staatlicher Gewalt und militärischer Intervention seine Freiheit durchgesetzt hat, ist die Bestürzung über den gravierenden politischen Rückschritt und die davon ausgehenden globalen Gefahren für jeden greifbar. Die Solidarität und das Mitgefühl mit dem ukrainischen Volk werden vor diesem Hintergrund besonders intensiv empfunden.
Wir hoffen auf eine umgehende Einstellung der Kampfhandlungen und die vollständige Wiederherstellung der ukrainischen Souveränität, Demokratie und Freiheit. Gleichzeitig rufen wir uns eindringlich ins Bewusstsein, wie zerbrechlich und schützenswert unsere eigenen als selbstverständlich angesehenen Rahmenbedingungen sind.
Unsere Aufgaben als freie und planende Berufe, die Lebensräume klimagerechter und umweltfreundlicher zu gestalten, sind durch den Krieg in Europa noch größer und schwieriger geworden. Unser Ehrgeiz und unsere Anstrengungen, alle Kompetenzen zielgerichtet dafür einzusetzen, sind notwendiger als je zuvor, denn wir haben nur die eine Erde.

Prof. Axel Teichert im Namen des Vorstandes der Architektenkammer Sachsen-Anhalt

Stop War in Ukraine
Foto: Matti von Pexels
#Ukraine

„Wir haben nur eine Erde“, diese bisher im Zusammenhang mit Klima- und Umweltschutz stehende Feststellung bekommt eine weitaus größere Bedeutung

Großgeschrieben: BAUKULTUR

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