Christian Richters

Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung, Neubau und Umbau Villa, Halle (Saale)

Das Grundstück in einer innerstädtischen Wohnlage besitzt einen kleinen Park und eine in das Konzept des Institutes einbezogene denkmalgeschützte Villa. Das neue Institutsgebäude, städtebaulich zurückhaltend eingefügt, öffnet sich mit bodenbündigen Verglasungen großzügig zur kleinen Parkanlage und der vorhandenen Bebauung. So wirken die Farben der Natur in das Gebäude hinein und werden dort durch Farbstreifen aufgenommen und kontrastiert. Florale Muster treten im Inneren dezent aus grauschwarzen Materialhintergründen wie eine Spiegelung hervor. Durch die auskragenden, schwarz eingefärbten Deckenplatten ist es möglich, jederzeit aus dem Gebäude ins Freie zu treten. Die Nahtstelle zwischen Alt- und Neubau ist geschickt funktionell durch Café und Haupteingang gefasst und wird somit zur Drehscheibe des Instituts.

Standort
Reichardtstraße/Advokatenweg 36, Halle (Saale)

Bauherr/in
Franckonia Wohnbau GmbH & Co KG

Architekten
Kister Scheithauer Gross, Köln/ Dessau

Fertigstellung
2002

Sammlungen

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