Falk Zeitler, Mathias Meißner

Grundschule „Auenschule“, Sanierung und Erweiterung, Halle (Saale)

Der in die Jahre gekommene Mauerwerksbau der „Auenschule“ von 1960/61 präsentiert sich nach Sanierung, Umbau und wärmetechnischer Ertüchtigung in seinem bauzeitlichen Erscheinungsbild: mit großflächiger Treppenhausverglasung, weit auskragenden Vordächern und schroffen Betonbauteilen. Auch die ursprüngliche Raumstruktur mit weitläufigem Foyer und natürlich belichteten Flurerweiterungen ist erhalten. Und dennoch lassen sich neue Bauteile in eigenständiger Formensprache in Adaption zum Bestand als erkennbar neue Zeitschicht ablesen. Das dreigeschossige Hauptgebäude, durch einen Verbinder mit dem Hortgebäude und einen weiteren Verbindungstrakt mit der Turnhalle erreichbar, ist nunmehr wärmeschutztechnisch ertüchtigt, sind Energieeffizienz und CO2-Einsparung erreicht, Feuchtigkeits-, Schall- und Brandschutz gegeben und ist Barrierefreiheit durch zwei Aufzüge und den Anbau von Rampen an allen Eingängen berücksichtigt. Eine Grundrissneuordnung hat die Funktionsbereiche Verwaltung, Schulgebäude und Hort klar gegliedert, drei Treppen als bauliche Rettungswege zur vollständigen Nutzung der Obergeschosse im Schulgebäude und Hort sind angebaut. Wenn die neue Eineinhalb-Feldsporthalle realisiert ist, ist der kleine Bildungscampus komplett.

Standort
Theodor-Neubauer-Straße 14, Halle (Saale) – Öffnen mit Google Maps

Bauherr/in
Stadt Halle (Saale), Halle (Saale)

Architekten
Arbeitsgemeinschaft Auenschule Halle, Falk Zeitler Architekt BDA, Halle (Saale)

Fertigstellung
2022

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