Uwe Gänsicke

Stadthalle Wittenberg, Lutherstadt Wittenberg

Die Wittenberger Stadthalle, in einem Plattenbaugebiet gelegen, sollte entsprechend neuer Nutzungsanforderungen umgebaut werden. Der Eingang wurde auf Grund funktioneller und städtebaulicher Vorteile auf die gegenüberliegende Hallenseite verlegt. Durch die Hinzufügung von zwei Erweiterungsbauten an den Giebelseiten konnten ursprünglich in der Halle befindliche Funktionen verlagert werden. Auf der gewonnenen Fläche erfolgte der Einbau einer zweiten Tribüne, durch welche die Kapazität verdoppelt wird. Im nördlichen Anbau sind nun die Umkleideräume und die Duschen angeordnet. In der neuen, zur Stadt gewandten Eingangshalle ist der aus rötlichem Holz gefertigte Ausschank- und Kassentresen wie ein Möbelstück eingestellt. Durch die direkte seitliche Zuordnung der öffentlichen Sanitärräume besteht die Möglichkeit, den in Glas aufgelösten Raum und die südlich ausgerichtete Terrasse auch außerhalb der Hallenöffnungszeiten zu nutzen. Während der nördliche Erweiterungsbau mit dunkelgrün lasierten Eternitplatten verkleidet wurde, erhielten die Nebenräume der Eingangshalle eine Haut aus rötlich lasierter Lärche.

Standort
An der Stadthalle, Lutherstadt Wittenberg

Bauherr/in
Lutherstadt Wittenberg, Gebäudemanagement

Architekten
Architekten Leuschner Gänsicke, Hamburg

Preise
Architekturpreis des Landes Sachsen-Anhalt 2004, Engere Wahl

Fertigstellung
2002

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