Fotos: Jonas Jüttner

Schloss Georgium, Instandsetzung, Dessau-Roßlau

Dessau – eine Stadt im Grünen und mit zwei Welterbestätten. Im Dessau-Wörlitzer Gartenreich befindet sich stadtnah das Schloss Georgium, es wird seit 1959 als „Anhaltische Gemäldegalerie Dessau“ genutzt. In Kürze kann nun die wertvolle Sammlung in ihr angestammtes Domizil zurückkehren, denn das wurde umfassend saniert, mit neuer Klimatechnik ausgestattet und brandschutztechnisch ertüchtigt. Der bauliche Zustand hatte bewirkt, dass das Haus 2015 in die „Rote Liste Kultur“ aufgenommen wurde. Doch diese Zeit ist vorbei. Denkmalpflegerisch anspruchsvoll sind die Räume für die 1927 gegründete Galerie, die heute mit einem Bestand von ca. 2.000 Gemälden die größte Sammlung alter Malerei in Sachsen-Anhalt ist, hergerichtet. In vier Bauabschnitten haben die „fachlich und baulich Beteiligten um den weitgehenden Erhalt des Gebäudebestandes bei gleichzeitiger Einhaltung der höchstanspruchsvollen Nutzungsanforderungen gerungen.“ Die neuen Hinzufügungen sind entweder sehr zurückhaltend oder setzen farblich provokative Akzente. Die Wiedereröffnung des Hauses, in dem Baukunst und Kunst eine bemerkenswerte Symbiose eingehen, steht unmittelbar bevor.

Standort
Puschkinallee 100, Dessau-Roßlau

Bauherr/in
Zentrales Gebäudemanagement, Stadt Dessau-Roßlau, in Kooperation mit der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Leitzkau

Architekten
cuboidoo architekten BDA, Jonas Jüttner, Jan Schwesinger, Uwe Zeh, Halle (Saale)

Fertigstellung
2020

Privacy Preference Center